Finanzierung

Übungsaufgabe 028

Aufgabe: 

Sie erfahren von einem Freund etwas über das Finanzierungsinstrument „Factoring“. Erklären Sie kurz was Sie unter diesem Begriff verstehen und nennen Sie jeweils zwei Vor- und Nachteile, die Ihnen als Unternehmer die Zusammenarbeit mit einer Factoring-Gesellschaft bringt.

 
Lösung: 

Unter Factoring versteht man ein Finanzierungsgeschäft, bei dem ein Institut Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen kauft und bis zur Fälligkeit bevorschusst. Der Factor kann dabei auch einige Dienstleistungen wie die Führung der Debitorenbuchhaltung und das Mahn- und Inkassowesen ausüben. In einigen Fällen kann der Factor auch das Risiko des Forderungsausfalls (Delkrederefunktion) übernehmen.


Übungsaufgabe 027

Aufgabe: 

Sie als Unternehmer haben vom Grundsatz der „Goldenen Finanzierungsregel“ gehört. Erklären Sie kurz was diese besagt und welche Konsequenzen sie für einen Unternehmer bei Nichteinhaltung hat.

Lösung: 

Die Goldene Finanzierungsregel besagt, dass das langfristig gebundene Aktiva (Anlagevermögen) durch das langfristige Passiva (Eigenkapital, langfristige Finanzierungen) gedeckt werden soll. Bei Nichteinhaltung dieser Finanzierungsregel kann der Bestand des Unternehmens in Gefahr geraten.


Übungsaufgabe 022

Aufgabe: 

Welche finanzwirtschaftlichen Kriterien müssen Sie als Unternehmer beachten? Nennen Sie kurz vier Kriterien.

Lösung: 

- Liquidität
- Unabhängigkeit
- Rentabilität
- Sicherheit


Übungsaufgabe 013

Aufgabe: 

Beurteilen Sie die Aussage "Leasing vergrößert den Finanzierungsspielraum beim Leasingnehmer". Nennen Sie vier verschiedene Unterteilungsmöglichkeiten des Leasings.

Lösung: 

Diese Aussage ist nur bedingt zutreffend da der Leasinggeber vor Vertragsabschluss eine Bonitätsprüfung durchführt. Da Leasing oftmals zu 100 Prozent eine Fremdfinanzierung ist, kann die Finanzierung von Anlagegütern leichter durchgeführt werden.

Operate Leasing – Finance Leasing
direktes Leasing – indirektes Leasing
Immobilien-Leasing – Mobilien-Leasing
Vollamortisations-Leasing – Teilamortisations-Leasing


Übungsaufgabe 006

Aufgabe: 

Beschreiben Sie kurz 3 Gründe, warum es sich für Sie als Unternehmer lohnt, Sonderkredite aus öffentlicher Hand zu beantragen.

Lösung: 

In der Regel liegt der Zinssatz für solche Sonderkredite unter dem Zinssatz vergleichbarer Bankkredite. Weiterhin ist für die gesamte Laufzeit ein fester Zinssatz vereinbart. Auch werden bei Sonderkrediten aus öffentlicher Hand oft tilgungsfreie Jahre eingeräumt.


Übungsaufgabe 005

Aufgabe: 

Sie möchten in Ihrem Unternehmen ein neues Fahrzeug finanzieren. Ein guter Freund empfiehlt Ihnen, dies durch kurzfristige Kredite zu nutzen. Beschreiben Sie kurz zwei Formen kurzfristiger Kredite.

Lösung: 

Kontokorrentkredit:        Die Bank gewährt ohne gesonderten Vertrag die Ausnutzung einer zuvor generell vereinbarten Kreditlinie

Lieferantenkredit:          Aufgrund von vorher vereinbarten Zahlungszielen gewährt Ihnen der Lieferant eine spätere Bezahlung nach Warenerhalt.
                                      Dieser Kredit kann auch als Warenkredit verstanden werden.


Übungsaufgabe 001

Aufgabe: 

Sie möchten ein neues Geschäft eröffnen und erstellen deshalb einen Businessplan. Um diese Idee zu verwirklichen sollten Sie den Kapitalbedarf ermitteln sowie einen Finanzplan erstellen.

a) Erklären Sie, welche Aufgaben der Finanzplan hat?
b) Erklären Sie den Begriff "Investition" und beschreiben Sie je zwei Beispiele aus den beiden Investitionsbereichen.
c) Was verstehen Sie unter Liquidität? Wie kann die Liquidität Ihres Unternehmens gestärkt werden? Geben Sie drei Möglichkeiten an.

Lösung: 

a) Ein Finanzplan beschreibt die in einer Periode zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben und somit auch, mit welchen finanziellen Mitteln eine erforderliche Investition abgedeckt werden kann.

b) Unter einer Investition versteht man die Verwendung von finanziellen Mitteln, um damit Privatvermögen durch Erträge zu vermehren bzw. die Gewinne eines Unternehmens zu steigern.
- Anlagevermögen:     Bürogebäude, Geschäftsausstattung, EDV-Anlagen
- Umlaufvermögen:     Ware, sonstige Betriebsmittel


Formelsammlung - Handelskalkulation


Formelsammlung - Handelskalkulation

Handlungskostenzuschlag = Handlungskosten * 100
                                                    Einstandspreis

Handelsspanne = (Verkaufspreis - Bezugspreis) * 100
                                            Verkaufspreis

Kalkulationszuschlag = (Verkaufspreis - Einstandspreis) * 100
                                                       Einstandspreis

Kalkulationszuschlag = Rohertrag in Euro * 100
                                            Einstandspreis


Formelsammlung - Kostenrechnungen


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