Rechnungswesen

Übungsaufgabe 089

Aufgabe: 

Nennen Sie 5 Gründe für eine Abschreibung.

Lösung: 

- Verrosten, Feuer, Unfall, Explosion
- Verschleiß durch Gebrauch
- Entwertung durch Preisverfall
- Entwertung durch Bedarfsverschiebung
- Entwertung durch technischen Fortschritt


Übungsaufgabe 088

Aufgabe: 

Erklären Sie, was man unter einem "Geringwertigen Wirtschaftsgut" versteht.

Lösung: 

Unter einem Geringwertigen Wirtschaftsgut (GWG) versteht man Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Netto-Anschaffungswert von 150 Euro.
Diese Güter können im Anschaffungsjahr sofort voll als Betriebsausgaben erfasst und abgeschrieben werden.


Übungsaufgabe 087

Aufgabe: 

Grenzen Sie die lineare, die degressive und die Abschreibung nach Maßgabe der Leistung voneinander ab.

Lösung: 

- Bei der linearen AfA werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten durch die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer geteilt.
- Die degressive AfA bemisst sich nach einem gleich bleibenden Prozentsatz vom jeweiligen Restbuchwert und kommt somit zu jährlich sinkenden AfA-Beiträgen.
- Die AfA nach Maßgabe der Leistung bietet sich an für Wirtschaftsgüter die sehr intensiv oder mit starken Schwankungen genutzt werden.


Übungsaufgabe 026

Aufgabe: 

In einem Betriebsabrechnungsbogen ( BAB ) werden die Kostenstellegemeinkosten nach bestimmten Schlüsseln verteilt. Die Mietkosten werden in der Regel über einen Schlüssel nach Fläche verteilt. Erklären Sie kurz, ob dies sinnvoll ist.

Lösung: 

Der Verteilungsschlüssel geht davon aus, dass die gesamte Fläche überall gleichwert ist. Die Flächen können in einigen Fällen allerdings unterschiedlich hohe Produktivitäten aufweisen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Räume im Keller oder im Obergeschoss vorhanden sind, und diese eine geringe Produktivität aufweisen als die anderen. Es muss deshalb vor Verteilung entschieden werden, ob es für ein Unternehmen sinnvoll ist, nach diesem Schlüssel die Gesamtkosten der Miete zu verteilen.


Übungsaufgabe 024

Aufgabe: 

 

Sie haben von Ihrem Vorgesetzten den Auftrag erhalten, die Ertragssituation der drei nachfolgenden Produkte zu prüfen.
Ihnen liegen hierzu folgende Angaben vor:

Lösung: 

 


Übungsaufgabe 023

Aufgabe: 

Warum ist für ein Unternehmen die jährlich erfolgende Gewinn- und Verlustrechnung nicht ausreichend? Beschreiben Sie kurz, welches Instrument zur Kontrolle und Steuerung deshalb ein Handelsunternehmen noch besitzen sollte.

Lösung: 

Da eine Gewinn- und Verlustrechnung erst am Ende einer Periode erfolgt, kommen Informationen über Gewinn- und Verlust, Umsatz, Wareneinsatz, Rohgewinn und Spanne zu spät. Ein kurzfristiges Controlling über monatlichen Umsatz, Wareneinsatz, Rohgewinn, Spanne, durchschnittlicher Lagerbestand sowie Lagerumschlag je Warengruppe ist deshalb unerlässlich.


Übungsaufgabe 016

Aufgabe: 

Ein Handelsunternehmen weist folgende Daten auf:

Bilanzwert des Anlagevermögens:                                     800.000 Euro
Wiederbeschaffungswert des Anlagevermögens            1.200.000 Euro
Durchschnittliche Forderungen                                         100.000 Euro
Durchschnittliche Lieferantenschulden                              500.000 Euro
Durchschnittlicher Warenbestand                                      600.000 Euro
Aktien                                                                                 160.000 Euro

Lösung: 

a)   Bilanzwert des Anlagevermögens                             800.000 Euro

   + Durchschnittliche Forderungen                                 100.000 Euro
   + Durchschnittlicher Warenbestand                             600.000 Euro
      Betriebsnotwendiges Kapital                                  1.500.000 Euro


Übungsaufgabe 012

Aufgabe: 

Eine wichtige Kennzahl eines Unternehmens ist der sogenannte "Cash-Flow".
a) Was sagt diese Kennzahl aus?
b) Welchen Zweck verfolgt eine "Cash-Flow-Analyse"?
c) Wozu steht der Cash-Flow zur Verfügung?

Lösung: 

a) Unter Cash-Flow versteht man den erwirtschafteten Zahlungsmittelzufluss eines Unternehmens innerhalb einer Periode.
b) Die Cash-Flow-Analyse dient dem inner- und zwischenbetrieblichen Vergleich.
c) Der erwirtschaftete Zahlungsmittelzufluss steht für Investitionen, Entnahmen und Tilgungen.


Übungsaufgabe 011

Aufgabe: 

Ihnen wird folgende Bilanz vorgelegt:

Lösung: 

 

a)   Liquidität 1. Grades       =                (Bank + Kasse) x 100                     =          (100.000 + 20.000 Euro) x 100          =     33,3 %
                                                         kurzfristige Verbindlichkeiten                                        360.000 Euro    


Übungsaufgabe 010

Aufgabe: 

In einem Unternehmen fallen Gemeinkosten (fix) in Höhe von 50.000 Euro an. Der Einstandspreis der Ware beträgt 400 Euro. Die variablen Handlungskosten sind nicht anzusetzen. Der Netto-Verkaufspreis beträgt 600 Euro.

a) Ermitteln Sie rechnerisch den Mindestumsatz.
b) Wie hoch ist das Betriebsergebnis bei einem Umsatz von 150.000 Euro.
c) Wie hoch ist die Preisuntergrenze im Sinne der Vollkostenrechnung bei einem Absatz von 300 Stück.
d) Wäre es sinnvoll, diesen Artikel weiterhin im Sortiment zu belassen, wenn nur 300 Stück pro Periode verkauft werden?

Lösung: 

a)     Erlöse                                           600,00 Euro
      - variable Kosten pro Stück            400,00 Euro
      - Deckungsbeitrag pro Stück          200,00 Euro

        BEP =    Fixe Kosten        =       50.000 Euro        =   250 Stück
                      DB / Stück               200 Euro / Stück
 
        Mindestumsatz = 250 Stück x 600 Euro / Stück = 150.000 Euro


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