SchwbG - Schwerbehindertengesetze

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Einstufung
Schwer behindert sind Menschen, wenn bei Ihnen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50% vorliegen.

Gleichgestellte
Die Gleichstellung erfolgt durch die Bundesagentur für Arbeit. Sie wird mit Eingang des Antrags wirksam.

Pflichtarbeitsplätze
• Arbeitgeber, die im Jahresdurchschnitt monatlich mindestens 20 Arbeitsplätze verfügen, müssen
  wenigstens 5% Schwerbehinderte beschäftigen (Pflichtarbeitsplätze).
• Bei Unterschreitung der vorgeschriebenen Zahl der zu beschäftigenden Schwerbehinderten ist für jeden
  unbesetzten Pflichtplatz monatlich eine Ausgleichsabgabe zu entrichten.

Kooperationspflicht
Die Arbeitgeber haben ein Verzeichnis der bei Ihnen beschäftigten Schwerbehinderten und Gleichgestellten zu führen und dieses dem Integrationsamt auf Verlangen vorzulegen.

Kündigung
Sowohl die ordentliche als auch die fristlose Kündigung eines Schwerbehinderten durch den Arbeitgeber bedürfen der vorherigen Zustimmung des Integrationsamtes.

Schwerbehindertenvertretung
• In Betrieben, in denen mindestens 5 Schwerbehinderte nicht nur vorübergehend sondern dauerhaft
  beschäftigt sind, werden eine Vertrauensperson und wenigstens ein stellvertretendes Mitglied gewählt.
• Wahlberechtigt sind alle Schwerbehinderten. Wählbar sind alle Beschäftigten, die am Wahltag das 18.
  Lebensjahr vollendet haben und dem Betrieb mindestens 6 Monate angehören. Die Amtszeit beträgt 4 Jahre.

Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung
Die Schwerbehindertenvertretung fördert die Eingliederung Schwerbehinderter in den Betrieb, vertritt ihre Interessen in dem Betrieb und steht ihnen beratend und helfend zur Seite.